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Einführung Klangschalen

Klangschalen stammen ursprünglich aus China, Indien, Japan und dem Himalaya. Die eigentliche Verwendung ist nicht genau bekannt. Man vermutet jedoch, dass sie sowohl als Haushaltsgeräte, als auch bei rituellen Zeremonien Verwendung fanden.

Klangschalen werden in aufwändiger Handarbeit hergestellt. Dabei sind heutzutage die meisten Schalen aus Messing, denen teilweise Eisen, Blei, Zinn u. ä. beigemischt wurde. Diese Verunreinigungen machen sie spröde und sehr empfindlich. So kann es passieren, dass eine Schale ihre Klangeigenschaften verliert, wenn sie zu Boden fällt.

Am oberen Rand der Außenseite befindet sich der Tonkörper einer Klangschale. Schlägt man diese Stelle mit einem Schlegel an, so erzeugt man einen lang anhaltenden Ton. Diese Eigenschaft macht man sich bei der Massage zu nutze.

Die Klangschalenmassage wurde in den 1980er Jahren im Westen entwickelt. Dabei werden mehrere Schalen so gewählt, dass sie harmonisch zueinander passen. Der Klang ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Von der Größe der Schale, der Wanddicke und des Schlegels. Diese sind aus Holz und mit Filz, Leder oder Baumwolle umwickelt.